Was bedeutet Meditation?
Beim Meditieren finden Geist und Körper zur Ruhe. Meditation hilft dir dabei, die Aufmerksamkeit vom außen nach innen zu lenken. Wir üben zusammen, Gedanken und Gefühle wie Wolken am Himmel vorbeiziehen zu lassen. Du lernst immer mehr deinen Fokus im Inneren zu halten, ohne dich von Gedanken oder Gefühlen mitreißen zu lassen. Jeder Gedanke und jedes Gefühl kommt und geht.
Einen Anker finden
In der Meditation wählen wir einen Aufmerksamkeitsanker, der uns hilft, in der Meditation zu fokussieren. Er ist wie eine Landebahn für deine Aufmerksamkeit, um im gegenwärtigen Moment, im Hier und Jetzt anzukommen. Dieser Anker kann dein Atem sein, dein Körperbewusstsein, dein Herz mit ausgewählten Emotionen, die Weite, ein Mantra,… Als Meditationsleiterin zeige ich dir unterschiedliche Meditationsarten, die dich nach innen führen. Jeder Mensch hat individuelle Reisevorlieben. So lernst du, auf welche Weise du besonders leicht bei dir ankommen kannst.
Im eigenen Rhythmus
Je mehr Körper und Geist zur Ruhe kommen, desto mehr sinken die Gehirnfrequenzen und die Herzschläge werden synchroner. Dein Körper findet immer mehr in seinen Rhythmus, eine innere Ordnung bahnt sich an. So erhälst du Raum, Zeit und Kapazitäten für Regeneration und Aufbauarbeiten. Dein vegetatives Nervensystem ist wie eine gigantische Festplatte mit einer hochkomplexen und –intelligenten Programmierung. Sie steuert die Atmung, den Herzschlag, die Verdauung, Wundheilung, Immunsystem- und Hormonsystem, Wahrnehmungsverarbeitung. Die Meditation ist für diese unglaubliche Körperintelligenz wie ein Download um den Körper wieder auf aktuellen Stand zu bringen.
Mit dem Lenken der Aufmerksamkeit nach Innen haben wir Zugang zur Kreativität, Intuition, Frieden, innerer Ruhe und zur Verbundenheit.
Der innere Beobachter
Im Meditationsprozess lernen wir, dass wir nicht unsere Gedanken und Gefühle sind. Mit dem Beobachten bauen wir Distanz zu ihnen auf und leben nicht mehr jede Gefühls- oder Gedankenregung aus. In der Beobachtung lernen wir uns immer besser kennen. Wir werden uns bewusst, welches Gedankengut und welche Gefühle wir kultiviert haben. Hege ich z.B. wertschätzendes Gedankengut mir gegenüber oder habe ich eher viele negative, urteilenden Gedanken über mich kultiviert? Ein wichtiger Entwicklungsprozess.
Hast du Fragen zur Meditation? Melde dich gerne bei mir oder komm einfach in die monatliche Einführung in die Meditation und probiere dich aus.
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